Bei dieser Erkrankung besteht eine Fehlform des Fersenbeines. Es kommt zu einer spitzzipfeligen Ausziehung des hinteren Fersenbeinknochens am Ansatz der Achillessehne. Hierdurch kann es zu einer wiederholten Reizung des Schleimbeutels kommen, der zwischen der Achillessehne und der hinteren Ausziehung des Fersenbeinhöckers liegt (Bursitis achillae).
Zunächst sollten konservative (nicht operative) Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden: Eisbehandlungen, ggf. auch 1-2 Injektionsbehandlungen in den Schleimbeutel, Quermassage und Dehnung, Erweiterung und Polsterung der Fersenkappe der Schuhe. Sollten diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, muss ggf. die knöcherne Ausziehung am Fersenbein operativ abgetragen und der Schleimbeutel entfernt werden.
Die Nachbehandlung besteht in einer 2 – 3 wöchigen Ruhigstellung im Gips.